ich hörte mir diese liede über selbstmord und über das leben an, wie schnell es vorbei sein kann und man immer alles gut gemeint hat und mir wurde vieles bewusst.
ich holte das küchenmesser und legte es neben mich, ich fühlte mich sicherer, warum auch immer. ich strich es über meine fetten schenkel und über meinen bauch.
ich krempelte meinen pullover hoch und wollte gerade an meinem rechten arm ansetzen, aber dann kam mir der gedanke daran, dass ich am samstag in einem tshirt ein tennisspiel haben werde, dass ich das nicht ertragen werde, diese blicke und deshalb legte ich das messer wieder neben mich . doch jetzt wäre die große chance: ich alleine zu hause, keiner ist da, der jeden moment ins zimmer kommt, keiner ist da, der es merken würde, nicht jetzt in diesem moment.
meine schenkel, sie sind richtig eckelhaft, warum nicht dort? warum setze ich nicht einfach dort an? niemand wirds bemerken, niemand wirds erahnen
meine schenkel, sie sind richtig eckelhaft, warum nicht dort? warum setze ich nicht einfach dort an? niemand wirds bemerken, niemand wirds erahnen
angesetzt und mir gings gut, nur für ein paar momente, bis es vorbei war
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen