Samstag, 17. September 2011

kreislauf

es gibt momente in meinem leben,da denke ich, dass alles okay mit mir ist,
dass ich glücklich bin, doch dann falle ich wieder in ein tiefes loch,
manchmal tagelang und die momente des glück währen nur so kurz.
oftmals bin ich traurig und depressiv und ich fange an zu essen um glücklich zu sein ,
doch es macht alles schlimmer. schuldgefühle wachsen bis zum himmel
und ich esse immer noch -
also beschließe ich etwas dagegen zu tun.
die kloschüssel nicht weit entfernt.
und danach kommt immer wieder ein abgrund kann niemanden sehen,kann mit niemandem reden ,
kann mich niemandem öffnen also versuche ich es zu verdrängen glücklich zu sein,
doch es macht mich unglücklich, also fange ich wieder an zu essen,
nur um wieder über der Kloschüssel zu hängen. doch manchmal gibt es auch augenblicke,
da versuche ich mich dagegen zu wehren, doch es scheint nichts zu helfen
und alles wird wieder schlimmer, immer und immer wieder.
meine gedanken ständig kreisend um alles mögliche:
um das essen, um die schule, um gute freunde,um meine familie,
um unwichtige kleinigkeiten ,um die menschheit…
und viele sagen, hör doch endlich mal auf, mit dem nachdenken.
doch ich will und kann nicht. zu tief ist es in meiner natur mir gedanken zu machen.
und doch, manchmal sind augenblicke des glücks da wie ein leichter frühlingshauch
schweben sie mir vor,
nur um beim nächsten sturm wieder von dannen zu ziehen. und diese sanften windhauche
erhalten mich, trotz allem, am leben. sie schmerzen auch,
denn auf eine gewisse weise sind sie nicht greifbar, nicht da.
doch sie geben die sicherheit der illusion,
des altvertrauten.

nicht von mir geschrieben, aber es passt alles

1 Kommentar:

amelie. hat gesagt…

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Alles Liebe und Gute,
C.