Freitag, 21. Oktober 2011

"soll ich nicht mit dir nachhause laufen? es ist schon ziemlich spät ..", wurde ich gefragt, aber ich wollte niemanden beim nachhauseweg dabei haben, ich wollte so schnell wie möglich nachhause und zwar alleine. - mein fehler.
die straßenlaternen waren aus, es war komplett dunkel, die nacht und ich waren alleine, kein licht, mein handyakku war leer, so leer, das mein handy nicht einmal mehr anging, ganz toll, dacht ich mir.
ich lief schnell und schneller, alles drehte sich, trotz, dass es schwarz um mich herrum war, ich sah nicht wie weit die straße noch ging, wie weit es noch war bis ich abbiegen muss, außerdem war es eiskalt, abgesehn davon, dass mir eh schon kalt genug war, wars einfach nur hässlich, grässlich.
waren das schritte? nein, einbildung, lauf schneller! renn! dacht ich mir und ich rannte los, schneller, mein herzschlag wurde immer schneller, die tränen liefen und ich rannte, bis ich zuhause ankam.
total erschöpft kramte ich meinen hausschlüssel aus der tasche und war so unglaublich glücklich zuhause zu sein, es war mir einfach ungeheuerlich, alleine in dieser dunkeln, kalten nacht zu sein, ohne licht, ohne hilfe, alleine mit meiner angst.

1 Kommentar:

Oneofakind hat gesagt…

kenn ich, grausam. und die kälte scheint dann immer noch stärker nach einem zu greifen, sie ist nicht in der luft, sie verfolgt dich.