Mittwoch, 23. November 2011

6.15 uhr :
ich schau auf mein handy. eine sms, eine neue sms, ungelesen, vielleicht hätte ich sie nicht lesen sollen, vielleicht einfach löschen, löschen und vergessen, nichts als beleidigigung und enttäschung, wut und hass. die tränen kullern mir über mein geseicht, ich weiß gar nicht was ich gefühlt habe, als ich deine worte gelesen habe, aber sicherlich nichts gutes.auch deine weiteren smsen werden nicht schöner, besser, sie machen es nur noch unerträglicher und schlimmer, still und leise in der schule an meinem platz sitzen zu bleiben. im unterricht, als alles still war, ich hätte rennen können, so weit und schnell, so eine dreckswut hatte und habe ich auf mich. ich bin zu schwach und dumm  sagst du. ich weiß es und egal wie verzweifelt oder enttäuscht du von mir bist, ich dachte du wärest anderst, besser, als ich.
und glaub mir: irgendwann wirst du bereuen, wie ich es tue. bis in den tod
heulend einzuschlafen, heulend aufzuwachen, die klinge ansetzen und es wieder und wieder zutun,
finger rein, kopf aus, du weißt, ich bin schwach

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