ich sitze am bahnhof, ich hör musik und denk daran, wie es ist, da auf dem gleis zu liegen, zu warten, auf den zug, auf den tod, ich will nicht daran denken, ich will nicht daran denken, nein, nein, nein, ich schau auf mein handy, meine beste hat mir geschrieben. ich schreib ihr erst zurück, als ich dir geschrieben habe, als ich dich gefragt habe wie es dir geht. ich warte auf deine antwort, mach die musik lauter, die menschen starren mich komischerweise nur kurz an und blicken dann wieder auf den boden, auf ihr handy, auf ihr eigenes ich.
ich warte, warte, nicht lange, denn du schreibst schnell zurück. wie es dir geht, ich hätte es mir doch denken können, aber doch wollte ich es wissen, dir geht es nicht gut. dank mir. ich sollte es wirklich tun, mich auf den gleis legen und warten, darauf, dass er mich endlich holt, vielleicht würde es dann vielen menschen besser gehen.
der zug kommt und kommt nicht, ich muss noch ewigkeiten warten, der sänger von bring me the horizon schreient mir ins ohr und diese stimmen, die mir sagen, wie schrecklich und grausam ist schreien mich an, ich schreie nicht zurück, ich kann nicht, die tränen fließen schon wieder, schon wieder, verfickte scheiße.
(4.11.2011)
ich warte, warte, nicht lange, denn du schreibst schnell zurück. wie es dir geht, ich hätte es mir doch denken können, aber doch wollte ich es wissen, dir geht es nicht gut. dank mir. ich sollte es wirklich tun, mich auf den gleis legen und warten, darauf, dass er mich endlich holt, vielleicht würde es dann vielen menschen besser gehen.
der zug kommt und kommt nicht, ich muss noch ewigkeiten warten, der sänger von bring me the horizon schreient mir ins ohr und diese stimmen, die mir sagen, wie schrecklich und grausam ist schreien mich an, ich schreie nicht zurück, ich kann nicht, die tränen fließen schon wieder, schon wieder, verfickte scheiße.
(4.11.2011)
1 Kommentar:
das ist wunderschön geschrieben, doch so unendlich traurig
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